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  Über uns
 
Hallo,
 
im Nov. 2005 haben wir nach langer Überlegung die ersten Schritte gewagt und unsere 1. HP (www.dobis4ever.q27.at) "veröffentlicht" - aus uns bisher unbekannten Gründen ist diese Seite leider nicht mehr online - daher starten wir hier noch einmal neu durch

Nichtsdestotrotz seid ihr - falls überhaupt - sicherlich nicht weniger interessiert an dem was wir über uns zu erzählen haben ... also ...

Ich, Karina, habe seit meinem 6. Lebensjahr Hunde (genauer gesagt, hatten meine Eltern den Hund und ich durfte mit ihm aufwachsen und ihm einige "Kunststückchen" sowie auch "Blödsinn" beibringen). Mein erster Hundefreund war ein Königspudel, in schwarz, genannt "Blacky" (welch ein origineller Name für einen schwarzen Hund - ich weiß) Er wurde fast 16 Jahre alt und mit ihm lernte ich die "Freuden & Leiden" eines Lebens mit Hunden kennen und schwor mir damals, wenn irgend möglich, selber einen Hund zu mir zu nehmen.

Peter, mein Mann, wollte ebenfalls schon als Kind, sehnlichst einen Hund haben und erfüllte sich diesen Wunsch als Erwachsener vor gut 22 Jahren (1986) mit einem Dobermann, besser gesagt einer Doberfrau - Festa von der alten Mühle

Festa war eine Hündin mit vollem Power, für einen Anfänger nicht wirklich ideal, sie war hibbelig und hatte Überschärfe (im landläufigen Sinne gesagt) - tja, aber er hat sie sich nunmal ausgesucht. Sie war die kleinste im Wurf, setzte sich aber gegen alle anderen durch und gab den Ton an - das imponierte. Mit dem heutigen Wissen würde er sich eine solche Hündin nicht mehr nehmen, aber damals war Peter eben noch ein "unbeschriebenes Blatt". Er holte sie zu sich und zog sie auf. Während der Welpen/Junghundezeit mussten einige Dinge daran glauben - zB 1 Couch, 1 Matratze, div. Fenbedienungen, Schuhe, Schallplatten und CD's, 1 Wohnzimmerkasten und noch ein paar andere nette Kleinigkeiten, Festa war ein "Allesfresser", das bewies sie indem Festa zB C-Frisch-Brause-Beutel aufriss und den Inhalt fraß, ebenso Eier samt Pappkarton, von Blue-Star-Würfeln kostete (sie hatte dann eine Zunge wie ein ChowChow) und sogar einen Rezi-Schwamm (das wusste Peter erst, als in Festas ... kleine gelbe Bröckerl auftauchten). Alles in allem hatte unsere "Puppi" wie wir sie nannten, einen super guten Magen. Auch als sie einmal nach getanem Unfug unschuldig unter dem Tisch lag (Peter war dort zu Besuch) und kleine Seifenblasen aufstiegen, mein Mann dann der Sache nachging und feststelle, dass sie Schmierseife, die in einem Kübel im Garten stand, gefressen hatte, ging es ihr nicht wirklich schlecht. Nun, also mein GG bewies "Nervenkraft" und hielt durch.

Als Festa so etwa ein Jahr war zog ich mit meinem Mann (damals war er es freilich noch nicht) zusammen und war natürlich schon längst höchst angetan von dieser "süßen" Maus. Meinen Platz als "Nr. 2" hatte ich ihr gegenüber aber erst zu erobern. Wir lieferten uns manch "Augenduelle". Erst als einmal ein schweres Gewitter direkt über uns Festa in Angst versetzte, ich ihr dann schutz bot und sie sich bei mir einkuschelte, da hatte ich gewonnen - und mein GG verloren :-D - seit diesem Tag hielten wir zusammen - "Frauenpower".

Festa wurde leider nur 8 Jahre alt (Diagnose Knochenkrebs - die uns völlig überraschend dafür umso heftiger traf)). Sie starb in meinen Armen, Peter war erst so geschockt, dass er nie wieder einen Hund wollte aber nach 14 Tagen hatte er sich gefangen und wir sahen uns nach einem neuen "Familienmitglied" für uns um - so kam 1994 Cäsar vom Schmiedbauergut zu uns.
 
Da ich immer zusah beim Trainieren und mir das Ganze sehr gut gefiel (ich mich auch irgendwie leid sah), beschlossen wir, einen zweiten Hund dazuzunehmen (wir trainierten mit Cäsar bei einem ÖHU-Verein, es war uns damals noch nicht bewusst, dass ein und welcher Unterschied zwischen ÖHU und ÖKV bestand, aber damals fühlten wir uns irgendwie gut aufgehoben dort). Wie der Zufall so spielte, hatte unsere damalige Züchterin gerade einen Wurf, ich suchte mir Donna aus. Eine Woche bevor wir sie holten, wir waren gerade auf dem Weg ind die Stadt, um für sie einen kleinen Korb zu kaufen, stellten uns die Mitbewohner (wir lebten damals in einer EGTW mit insges. 6 Parteien im Haus) ein "Ultimatum" - entweder wir nehmen uns den Hund, dann geht's ab zum Gericht und auch gegen unseren Cäsar oder wir verzichten darauf, Donna zu uns zu lonen und es bleibt "okay": SCHOCK! Nach Prüfung unserer Möglichkeiten, verzichteten wir schweren Herzens auf Donna (Donna v. Schmiedbauergut wurde die erste Zuchthündin vom Zwinger di Casa Shirak), beschlossen aber, hier nicht alt zu werden - so kamen wir zu unserem Haus.

Wir bauten uns ein Heim auf dem Land... 
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... endlich Ruhe! 

Damit ich nicht ganz so traurig war, durfte ich mit Cäsar die Agility-Ausbildung machen - Danke nochmal dafür! Es machte unheimlich Spaß mit diesem schnellen, klugen und kraftvollen Hund zu trainieren. Ich lernte dabei auch einiges.

Im März 1997 kam wieder ein Wurf v. Schmiedbauergut auf die Welt - die E's - darunter Esmir, eine Hündin, die irgendwie einen Narren an mir gefressen zu haben schien. Sie kam als kleines Zwergerl aus dem Wurf heraus - direkt zu mir - und saß vor mir, nur Blick auf mich und gab sich erst zufrieden, wenn sie auf meinem Schoß schlafen durfte. Leider konnte ich sie zu dieser Zeit nicht nehmen, da wir gerade mitten unter dem Bauen waren - somit keine Zeit. Aber wie der Zufall so spielte, blieb sie bei der Züchterin bis zum Herbst und bei einem Kurzbesuch meines Mannes bei ihr, sah er Esmir wieder. Sie war mittlerweile schon 6 Monate alt. Ich nahm sie zu mir. Sie war eine zu allen Hunden liebevolle Hündin, sehr verschmust und verträumt, hatte tolle Fährtenambitionen und war auch im Schutz nicht übel. Endlich hatte ich meinen eigenen Hund. Wir hatten zwar noch einige Hürden gemeinsam zu überwinden, aber es war toll mit ihr.  Mit Esmir machte ich die BH (damals trainierten wir noch bei der ÖHU, dh also diese Prüfung entsprach einer SH-UO) mit sehr gut und war in der Ausbildung zur FH1. Leider hatte ich wieder kein Glück und ich verlor "Pipi" (wie wir sie nannten, weil sie so ein Lausmädel war) nach einer sehr schweren 3stündigen OP am Tag darauf an Kreislaufversagen. Für mich brach wieder mal eine Welt zusammen. Sie starb genau einen Monat vor ihrem 2. Geburtstag. Cäsar suchte sie 14 Tage lang, bis er sich mit dem Unvermeidlichen einverstanden gab.
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Ich rief also bei unserer Züchterin an, die sagte, dass bald ein Wurf wieder da wäre. So wartete ich auf die G's - leider waren es nur Buben. Nichts gegen Buben, aber da wir schon ein Prachtexemplar hatten und ich ein Mädel dazu wollte, war es leider Pech für mich. Ich suchte also nach einem guten Züchter, der ein Mädel für mich hätte und kam auf den Zwinger von der Aichelburg.  "Es wäre nur mehr ein Mädel frei", hieß es, "eine schwarze, die braune ist schon vergeben". Wir vereinbarten einen Besuch und was soll ich sagen - es war Liebe auf den ersten Blick - Lea hieß sie und sie war einfach nur zuckersüß. Eine Knuddelmaus wie es ärger nicht hätte sein kännen. So kam Lea im Juni 1999 zu uns.

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Mit Lea hatte ich nun mein erstes "eigenes" Hundebaby.
 

Fortsetzung folgt ...
 
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