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  Nachdenkliches
 
Der liebe Gott spricht zu dem Hund
 
Du mußt auf ihn aufpassen, auf diesen Menschen.
Ich habe ihm zwar einen Verstand gegeben, aber ich sehe, dass gerade der ihn oft verwirrt. Er bildet sich ein, dass sein Kopf immer alles besser weiß als sein Herz, und das ist doch das Kostbarste, das ich ihm geben konnte.
 
Du kannst das Böse riechen, er kann es nicht. Du kannst ihn warnen wenn eine Gefahr droht, denn du hast sie zehnmal früher in der Nase und im Ohr als er. Und wenn er sich im Wald verirrt, kannst du ihn nach Hause führen, denn du weißt auch im Nebel immer, wo vorn und hinten ist.
 
Du mußt ihm verzeihen, wenn er ungeduldig und ungerecht ist. Du mußt immer denken, daß er halt nur ein Mensch ist. Du mußt ihm immer wieder zeigen, was Liebe und Treue ist. Auch da ist er sehr vergeßlich. 
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Himmel und Hölle

Ein Mann ging mit seinem Hund entlang einer Straße spazieren und freute sich über die Landschaft,
als ihm plötzlich bewusst wurde, dass er tot war.

Er erinnerte sich an das Sterben und daran, dass der Hund neben ihm ja schon seit Jahren tot war.
Er war neugierig, wo ihn die Straße hinführte.

Nach einiger Zeit kamen sie zu einer hohen Steinmauer entlang der Straße - es sah aus wie feinster
Marmor. Am Gipfel einer kleinen Erhebung war dann die Mauer durch eine Pforte unterbrochen, die
im Sonnenlicht glänzte.

Die Straße war hier wie aus purem Gold und als er dann davor stand, sah er, dass die Pforte wie
Perlmutt aussah.

Er ging mit seinem Hund auf die Pforte zu und sah an der Seite einen Mann an einem Schreibtisch.

Als er nahe genug bei dem Mann war, fragte er:

"Entschuldigung, wo sind wir denn hier?"

"Dies ist der Himmel, mein Herr", antwortete der Mann.

"Ohhh! Hätten sie vielleicht ein bisschen Wasser?"

"Natürlich, lasse ich sofort bringen"

Der Mann machte eine einladende Geste und die Pforte begann, sich zu öffnen.

"Kann mein Freund (er zeigte auf den Hund) auch herein?"

"Es tut mir leid, aber wir erlauben keine Haustiere hier!"

Der Mann dachte einen Augenblick nach, drehte sich um, und begann, weiter mit seinem Hund der
Straße entlang zu gehen . . .

Nach einem weiteren längeren Spaziergang, kamen sie am Gipfel einer weiteren Erhebung zu
einem unbefestigten Weg, der zu einem Gatter zu einem Bauerhaus führte. Das Gatter sah so aus,
als ob es noch nie geschlossen worden wäre. Es gab auch keinen Zaun.

Als er näher kam, sah er einen Mann, gegen einen Baum lehnend, der ein Buch las.

"Entschuldigung, Hätten sie vielleicht ein bisschen Wasser?"

"Ja, natürlich, dort drüben gibt es einen Brunnen", antwortete der Mann, während er in Richtung
eines Platzes zeigte, den man von draußen nicht sehen konnte, "Kommen sie doch herein".

"Und wie steht's um meinen Freund?" (auf den Hund zeigend).

"Ja natürlich, der kann auch mit, neben dem Brunnen sollte eine Schüssel stehen".

Der Wanderer füllte die Schüssel, nahm selbst einen großen Schluck und als der Hund fertig war,
wandte er sich wieder an den lesenden Mann:

"Wie heißt dieser Platz hier?"

"Dies ist der Himmel"

"Das ist sehr verwirrend", sagte der Wanderer, "der andere Mann ein wenig weiter unten auf der
Straße sagte, dass sein Platz auch der Himmel sei!"

"Oh du meinst den Platz mit der goldenen Straße und der Türe aus Perlmutt? Nein! Das ist die Hölle"

"Und macht euch das nicht sehr böse, dass sie euren Namen verwenden?"

"Nein! Ganz im Gegenteil! Ich verstehe zwar, dass Sie das denken! Aber wir sind sehr glücklich,
dass die dort die Menschen aussieben, die ihre besten Freunde im Stich lassen!"
 
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11 Bitten eines Hundes an den Menschen
 
1. Mein Leben währt zehn bis 14 Jahre. Jede Trennung von dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe du mich anschaffst!
 
2. Gib mir Zeit und die Möglichkeit, zu verstehen, was du von mir verlangst!
 
3. Zürne mir nicht lange und sperr mich zur Strafe nicht ein. Du hast deine Arbeit, deine Freunde, dein Vergnügen - ich habe nur dich!
 
4. Sprich mit mir. Wenn ich auch deine Worte nicht immer verstehe, so doch  die Stimme, die sich an mich wendet.
 
5. Wenn du siehst, daß ich mein Leben an der Kette oder sonst unter üblen Umständen vertrauere, dann setz dich für mich ein.
 
6. Sei gewiss: ich vergesse nichts, weder den Stein, der gegen mich aufgehoben wurde, noch die Hand, die einmal gut zu mir war.
 
7. Bedenke, wenn du im Begriff bist, mich zu schlagen, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit  die Knöchelchen deiner Hand zerquetschen   könnten - daß ich aber nicht Gebrauch davon mache.
 
8.Anstatt mich bei der Arbeit unwillig, bockig oder faul zu schelten, überlege: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.
 
9. Wenn du mich zur warmen Jahreszeit im Auto zurücklassen mußt, begnüge dich nicht mit einem augenblicklich schattigen Platz, sondern ziehe in Beracht, daß die Sonne wandert oder eine Wolkendecke sich rasch auflösen kann. Manch einer bedachte es zu spät.
 
10. Nimm dich meiner vermehrt an wenn ich alt bin.
 
11. Geh jeden schweren Gang mit mir! Sage Nie: "Ich kann so etwas nicht sehen " oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen. Alles ist leichter für mich mit Dir! 
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Heute bin ich gestorben

 
Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in einTierheim gebracht.
 
Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen  Stern geboren.
 
Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack.
 
Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig , hat die Frau, die mich auf das ewige Jagdfeld geschickt hat, abgenommen. Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen.
 
Hätte es sein können, daß ich immer  noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte?
Ich wusste nur, daß es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden.
Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, Hundespielzeug zu kaufen.
 
Hätte es sein können, daß ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich stubenrein gewesen wäre? Ihr habt meine Nase da reingedrückt. Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen,  wo man lernen  kann, wie man Welpen so etwas beibringt.
 
Hätte es sein können, dasß ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich keine Flöhe  in die Wohnung geschleppt hätte?
Aber ohne Mittel kann ich sie nicht los werden.
 
Hätte es sein können, daß ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich nicht gebellt Hätte? Aber ich habe doch nur gesungen: Ich bin da, ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam . Ich möchte Euer bester Freund werden.
 
Hätte es sein können, daß  ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich euch erfreut hätte ? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich euch da erfreuen?
 
Hätte es sein können, daß ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn Ihr mich glehrt hättet, mich richtig zu benehmen?
Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden. Ich habe den ganzen Tag auf euch gewartet.
 
Heute bin ich gestorben.
Euer Welpe
   
 
 
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